Lebensmittel

Die Versorgung auf Festivals ist normalerweise kein Problem. Die Imbissbuden sind zahlreich vorhanden und versuchen, jeden Geschmack und alle Vorlieben anzusprechen. Als Selbstversorger kannst Du allerdings reichlich Geld sparen und musst auch nicht für jede Bratwurst zum Infield oder zum nächsten Imbiss laufen, was besonders bei schlechtem Wetter echt nervt. Und das Grill-Ritual darf eigentlich auch auf keinem Festival fehlen.

Festival Lebensmittel Grill Essen

Du darfst auf Festivals aber nicht einfach jeden Grill verwenden. Gasgrills sind meißtens nicht erlaubt oder nicht möglich, weil die dafür benötigten Gasflaschen nicht zugelassen sind. Erlaubt und auch recht preiswert sind oft nur die kleinen sogenannten Dreibein-GrillsUnser Standard-Grill hat sogar vier Beine und war noch nie ein Problem. Die Minigrills sind alle nicht besonders stabil. Du solltest also versuchen einen Platz zu finden, wo nicht sofort jemdand darüber stolpern muss. Zum Einen, um Deinen Grill am Leben zu halten, aber auch um böse Verletzungen und Verbrennungen zu vermeiden.

Die Menge an Holzkohle, die Du benötigst, hängt natürlich von der Menge an Grillgut und der Anzahl der Festivaltage ab. Wenn Du Dich mit Deinen Nachbarn zusammentust, dann könnt ihr gemeinsam Holzkohle sparen. Wenn die Holzkohle schon mal glüht, dann kann man einfach nachschütten und kurz danach weitergrillen. Feuerbällchen zum Anzünden ist die Festivallo-Empfehlung, die normalen Anzünder auf Kerosinbasis riechen deutlich und es bleibt ein ungutes Gefühl, auch wenn die Anzünder längst verbrannt sind. Das Anzünder der Holzkohle lässt sich auch ganz ohne Anzünder bewerkstelligen. Ein Flambierbrenner erledigt das in Rekordzeit, verleitet aber zum Herumspielen, was mit reichlich Blutalkohol auch schell böse enden kann.

Neben Fleisch und Würstchen solltest Du geschnittenes Brot in einer oder mehreren stabilen Plastiktüten (Gefrierbeutel) mitnehmen. Zwischen zwei Scheiben Brot passt ein Steak, was Dir die Teller und das Besteck spart. Brot bleibt länger essbar als Brötchen und mit einer frischen Gurke, Paprika und kleinen Tomaten kannst Du Deine Camping-Chefkoch-Qualitäten voll entfalten.

Zum Frühstück sind abgepackte Milchbrötchen vom Discounter ein guter Tipp, um den durch übermäßigen Alkoholkonsum möglicherweise angegriffenen Magen etwas zu beruhigen und so ungewollte "Abwehrreaktionen" zu vermeiden. Ein paar Tüten mit gesalzenen Erdnüssen und Stapelchips helfen Deinem Salzhaushalt wieder auf die Sprünge und Gummibärchen Deinem Blutzuckerspiegel.

Viele Lebensmittel, die Du dabei hast, haben einen gemeinsamen Feind: Die Wärme. Schokolade, Kräuterbutter, Käseaufschnitt, Crème fraîche und Kopfsalat sind dem Untergang geweiht und müssen zu Hause bleiben. Das Problem der Kühlung bleibt allerdings, denn Fleisch und Bratwurst müssen unbedingt gekühlt werden, auch wenn die Packungen Luftdicht verschweißt sind.

Später kommen noch die Tipps zum Kühlen, doch jetzt geht's weiter mit den "wirklich wichtigen" Dingen - Deinen Getränken.